Arbeitskämpfe im Güterverkehr gut angelaufen
(Frankfurt am Main) - Die Arbeitskämpfe sind gut angelaufen, so der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Manfred Schell nachdem die ersten Ergebnisse der GDL-Bezirke eingegangen waren. Die GDL hat den gestrigen Streikbeginn um 12 Uhr so gewählt, dass die meisten Güterzüge an ihren Ausgangsbahnhöfen verbleiben konnten. Die Rushhour bei der Railion Deutschland AG beginnt erst am späteren Nachmittag, da diese Züge überwiegend nachts fahren, weil da die Trassen dann nicht vom Personenverkehr belegt sind.
Nach bereits bewährter Manier, wie bei den Streiks im Regionalverkehr, behindert sich die Bahn auch dieses Mal wieder selbst, so Schell. So lässt die DB einen Großteil der Lokomotivführer vom Dienst suspendieren. Die Arbeitnehmer werden nach Hause geschickt, sie werden quasi ausgesperrt. Die Beamten sollen einen Teil der Züge führen. Dadurch wird der überwiegende Teil des Güterverkehrs wegen eigener Abbestellung nicht stattfinden. Dies ist ein erneuter Beweis für die Unfähigkeit des Bahnmanagements, so der GDL-Bundesvorsitzende.
Legt die Bahn kein verhandelbares Angebot vor, wird die GDL den 42-stündigen Streik zu Ende führen. Gibt es dann immer noch kein Angebot, geht der Streik kommende Woche (12./18. November 2007) im Personen- und Güterverkehr weiter.
Bei der Railion Deutschland AG arbeiten etwa 5 500 Lokführer. Pro Schicht werden sich rund 800 Lokführer am Streik beteiligen. Über die 42 Stunden hinweg, sind dann zirka 3 500 Lokführer im Arbeitskampf.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)
Gerda Seibert, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Baumweg 45, 60316 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 405709-0, Telefax: (069) 405709-40
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