Pressemitteilung | Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
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ARD und ZDF brauchen neue Finanzierungsgrundlage

(Berlin) - Zum Vorschlag der Intendanten von ARD und ZDF für eine Grundgebühr auf internetfähige PC und Mobiltelefone erklärt der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler:

"Der auf Druck der Wirtschaft zustande gekommene Vorschlag einer "Grundgebühr" ist als Übergangsregelung akzeptabel. Zusätzlich belastet werden jedoch vor allem Betriebe mit mehreren Filialen.

Das Handwerk warnt davor, mit der Beschränkung auf die Grundgebühr nur "Augenwischerei" zu betreiben und lediglich den Druck aus der aktuellen Diskussion zu nehmen und damit den Weg für eine spätere, volle TV-Gebühr zu ebnen, wenn in wenigen Jahren verstärkt Internetfernsehen angeboten wird. PC in Handwerksbetrieben sind Arbeitsgeräte und keine Unterhaltungselektronik.

Wichtig ist es daher, dass die kommenden Monate dazu genutzt werden, die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens auf eine neue Grundlage zu stellen. Die geräteabhängige Gebühr in ihrer bisherigen Ausgestaltung ist nicht mehr zeitgemäß und muss grundsätzlich überprüft werden.

Die Wirtschaft ist sehr daran interessiert, mit Politik und Rundfunkanstalten in einen Diskussionsprozess über die Weiterentwicklung des Gebührensystems einzutreten, das sowohl die Legitimität wie auch die Finanzgrundlage des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dauerhaft sichert."

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) Alexander Legowski, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin Telefon: (030) 20619-0, Telefax: (030) 20619-460

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