Arzneimittelfälschungen / Bundeskriminalamt hinterfragt Versandhandel
(Berlin) - Arzneimittelfälschungen tauchen in Deutschland immer häufiger auf. Dubiose ausländische Internetversender sind ein Einfallstor für gefälschte Arzneimittel. Das Bundeskriminalamt (BKA) empfiehlt daher in einer Studie Arzneimittelkriminalität ein Wachstumsmarkt? den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu hinterfragen. Wir begrüßen diese Initiative des Bundeskriminalamts, sagt Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.
Deutschland ist laut BKA das einzige Land der Europäischen Union, das einen Versand von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zulässt. Der EuGH hält ein Verbot aus Gründen der Arzneimittel-Sicherheit für zulässig. Für den Bürger, der über das Internet Arzneimittel bestellen möchte, besteht kaum eine Möglichkeit festzustellen, ob er sich tatsächlich um einen legalen Anbieter wendet, zitierte die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in ihrer gestrigen Ausgabe die BKA-Studie. Wegen Globalisierung und Liberalisierung nehme die Bedrohung durch Arzneimittelfälschungen zu.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)
Thomas Bellartz, Leitung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Jägerstr. 49-50, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40004-0, Telefax: (030) 40004-598
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