ASU-Präsident Schön zur Diskussion um Hartz IV-Verschiebung / Verheerendes Signal und unverantwortlich
(Berlin) - "Die jüngst aufgeflammte Diskussion um eine Verschiebung der Hartz IV-Reformen auf 2006 ist ein verheerendes Signal für die Reformfähigkeit Deutschlands", so Max Schön, der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V.".
Wenn jetzt die bürgerlichen Parteien aus wahltaktischen Gründen beginnen, Hartz IV zu zerreden, so würden sie schlicht unverantwortlich und unseriös handeln. Die dabei geführten Diskussionen um die Unzulänglichkeiten der Hartz IV-Reformen seien bloß Scheingefechte aus politischem Kalkül. Wenn jede noch so zaghafte, aber in die richtige Richtung weisende Reform so kurz nach dem Zustandekommen von den Mitwirkenden wieder in Frage gestellt werden, dann müsse man zu Recht den Reformwillen der Parteien bezweifeln.
"Wir alle wissen, dass Hartz IV nur der Anfang von Reformen auf dem Arbeitsmarkt sein kann. Aber genau darum geht es jetzt: wir müssen endlich anfangen, Deutschland zu reformieren. Und dass wir das können, dafür ist Hartz IV das wichtigste Signal sowohl nach innen als auch nach außen", so der Unternehmerpräsident.
Der Appell der ASU lautet deshalb: Hartz IV darf auf keinen Fall verschoben werden! "Wir brauchen uns keinerlei Illusionen hinzugeben: Wenn Hartz IV 2005 nicht kommt, wird es im Wahljahr 2006 erst recht nicht kommen. Wir müssen endlich mit den Reformen anfangen, wir haben bereits Jahre verloren. Die Richtung stimmt, auf geht's!", so Schön abschließend. Die jüngsten Äußerungen aus den bürgerlichen Parteien kritisieren die Selbständigen Unternehmer aufs Schärfste.
Quelle und Kontaktadresse:
Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. (ASU)
Reichsstr. 17, 14052 Berlin
Telefon: 030/30065340, Telefax: 030/30065500
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