Auch Gewerkschaftsjugend streikt für die Bildung
(Berlin) - Zum Bildungsstreik hat die DGB-Jugend einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der die Grundlagen einer nationalen Bildungsstrategie beschreibt. "Wir streiken für die Bildung, weil wir ein sozial gerechtes und qualitativ gutes öffentliches Bildungswesen brauchen. Ohne Bildung können wir weder Chancengleichheit noch wirtschaftlichen Wohlstand erreichen", sagte DGB-Bundesjugendsekretär René Rudolf am Dienstag (16. Juni 2009) in Berlin.
Bildung zu privatisieren oder die Kosten auf Einzelne abzuwälzen könne keine Alternative zu einem zukunftsfähigen Bildungswesen sein. Das gelte auch für die von Unternehmen finanzierten und kontrollierten Eliteeinrichtungen, betonte Rudolf: "Der Trend zu einem abgeschotteten privaten Bildungssystem verschärft die soziale Spaltung der Gesellschaft. Das beginnt beim Luxus-Kindergarten und reicht bis zur privaten Hochschule."
Der gesamte Zehn-Punkte-Plan "Bildung ist ein Menschenrecht - und keine Ware!" ist nachzulesen unter www.dgb.de oder www.dgb-jugend.de.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Pressestelle
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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