Pressemitteilung | Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB)
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Aufgehellter Trend setzt sich fort

(Berlin) - Für den Mai 2006 wird die Geschäftslage im Wohnungsbau überwiegend befriedigend eingeschätzt. Das Stimmungsbild im Gewerbebau sowie im Straßen- und Tiefbau fällt demgegenüber etwas ab. Mehrheitlich unbefriedigend wird die Lage im öffentlichen Hochbau eingeschätzt. Gegenüber dem Vormonat ist das Bild damit unverändert. Verglichen mit dem Vorjahresmonat gibt es jedoch einen positiven Trend. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben für Mai 2006.

Im Vormonatsvergleich ist die Nachfrage nach Bauleistungen in allen Sparten überwiegend unverändert. Zu bemerken ist, dass es wie bereits in den Vormonaten deutlich mehr Meldungen über steigende Nachfrage als über rückläufige gibt. Ein positiver Trend ist am deutlichsten im Straßen- und Tiefbau, im Osten wie im Westen, zu verzeichnen.

Die Bautätigkeit war rege wie im Vormonat. Hier ist bundesweit ein positiver Trend in allen Bausparten zu verzeichnen. Über rückläufige Bautätigkeit wird nur vereinzelt im Westen berichtet. Behinderungen der Bautätigkeit gehen nach wie vor in erster Linie von Zahlungsverzögerungen der Auftraggeber aus. Aus dem Westen gibt es auch Meldungen über Facharbeitermangel. Die Beschäftigung ist wie im Vormonat unverändert, leichte Steigerungen sind saisonbedingt.

Die Auftragsbestände werden nach wie vor als zu klein bis ausreichend eingeschätzt. Über große Auftragsbestände wird faktisch nicht berichtet. Im Westen wird die Reichweite der Aufträge in allen Sparten mit gut 2 Monaten angegeben. Im Osten gilt dies nur für den Hochbau, im Straßen- und Tiefbau werden hier nur anderthalb Monate erreicht. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ist das bundesweit in allen Sparten ca. ein halber Monat mehr.

Die Baupreise zeigen sich bundesweit wie in den Vormonaten einheitlich unverändert.

Die Geräteauslastung liegt im Westen für den Hochbau bei 63 Prozent und im Tiefbau bei 65 Prozent. Vor einem Jahr wurde sie nur mit 55 Prozent bzw. 51 Prozent angegeben. Im Osten wurden im Tiefbau auch 65 Prozent erreicht, im Hochbau nur 56 Prozent. Die Vorjahreswerte lagen hier bei 50 Prozent für den Tiefbau und 52 Prozent für den Hochbau.

Die kurzfristigen Erwartungen für die nächsten drei Monate werden, was die Geschäfts- und Preisentwicklung anbelangt, bundesweit überwiegend als unverändert eingeschätzt. Anders als im Vorjahr gibt es auch Meldungen über zunehmende Geschäftsentwicklungen. Es gab keine Meldungen über abnehmende Erwartungen. Die weiterhin positiven Erwartungen lassen die Unternehmen noch nicht über die Erweiterung ihrer Betriebskapazität nachdenken. Nach wie vor bestimmen Ersatzbeschaffungen das Bild bei der Investitionstätigkeit. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Geräte bei weitem noch nicht ausgelastet sind.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB) Dr. Ilona K. Klein, Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kronenstr. 55-58, 10117 Berlin Telefon: (030) 203140, Telefax: (030) 20314419

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