Ausbau der Bioenergie mit Augenmaß / DBV-Präsidium verabschiedet Entschließung zur Bioenergie
(Berlin) - Die Weiterentwicklung der Bioenergie müsse konsequent, aber mit Augenmaß vorangetrieben werden, erklärte das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) auf seiner Sitzung am 6. November 2007 in Berlin. In einer Entschließung zur Weiterentwicklung der Bioenergie sprach sich der DBV für eine technologieoffene Förderung erneuerbarer Energien aus. Nur durch die Nutzung aller Potenziale der unterschiedlichen Energiequellen werde es möglich sein, die ambitionierten Ziele Deutschlands im Klimaschutz zu erreichen. Außerdem dürften Landwirtschaft, Wirtschaft und private Haushalte nicht durch überzogene Vorgaben für erneuerbare Energien bei der Wärmegewinnung und Energieeinsparung überlastet werden. Fördern und Fordern müssen im Gleichklang bleiben, erklärte DBV-Präsident Gerd Sonnleitner im Rahmen der Sitzung.
Eine nachhaltige Förderung von Bioenergie würde ein ausgeglichenes Miteinander von Nahrungs-, Futtermittel- und Bioenergieproduktion gewährleisten, stellte der DBV fest. Daher sollte bei der Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes die Rohstoffbasis für die Erzeugung von Bioenergie erweitert werden. Das Energiepotenzial von Wirtschaftsdüngern sowie landwirtschaftlichen Verarbeitungsprodukten müsse dabei im Fokus stehen. Sie sollten mit Hilfe einer zielgerichteten Förderung besser erschlossen werden, machte der DBV deutlich.
Mit Hilfe von Effizienzsteigerungen durch eine konsequente Wärmenutzung und die Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz kann nach Einschätzung des DBV eine rentable Biogasproduktion erreicht werden. Dazu sollten größere industrielle Anlagen schneller als bisher an den freien Markt herangeführt werden. Bestehende kleinere Anlagen, bei denen eine Effizienzsteigerung nicht mehr möglich ist, sollten durch angepasste Boni vor dem Ruin bewahrt werden, forderte der Bauernverband.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Pressestelle
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