Ausbau der Schulsozialarbeit ist überfällig
(München) - Als „überfällig“ hat der Sprecher des Forums Bildungspolitik in Bayern, Albin Dannhäuser, die heutige (2. Oktober 2006) Ankündigung der Staatsregierung und CSU-Landtagsfraktion bezeichnet, in den kommenden zwei Jahren 71 Stellen für die Schul/Jugendsozialarbeit bereit zu stellen. Die Politik hat damit schnell auf die Petition des Forums Bildungspolitik reagiert, in der die 34 Mitgliedsorganisationen die Staatsregierung an ihre Zusage erinnerten, innerhalb von zehn Jahren jährlich 35 Stellen für die Schul- und Jugendsozialarbeit zu schaffen.
„Das ständige Drängen des Forums Bildungspolitik zeigt offensichtlich Wirkung“, stellte er fest. Dannhäuser forderte die Staatsregierung dazu auf, das Versprechen aus dem Jahr 2002 zu halten und in den kommenden Jahren „offensiv und konsequent“ umzusetzen. „Die pädagogischen Probleme an den Schulen türmen sich auf, der Bedarf ist weitaus größer als das Angebot“, erklärte Dannhäuser. Weil es bislang viel zu wenig professionelle Einsatzkräfte gibt, müssen Lehrerinnen und Lehrer diese wichtige und notwendige Aufgabe allein und zusätzlich neben dem Unterricht leisten. Für sie stellt dies eine extreme Belastung dar.
Pädagogisch unverantwortlich und schulpolitisch kurzsichtig wäre es, Kinder und Jugendliche mit ihren Sorgen und Nöten allein zu lassen und ihnen nicht die Hilfe und Unterstützung zu gewähren, die sie dringend brauchen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. im VBE (BLLV)
Andrea Schwarz, Pressereferentin
Bavariaring 37, 80336 München
Telefon: (089) 72100129, Telefax: (089) 72100155
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