Ausbildungspakt wird keine Trendwende bringen
(Frankfurt am Main) - Nach Auffassung der IG Metall zeigten die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, dass der zwischen Wirtschaft und Bundesregierung geschlossene Ausbildungspakt keine Trendwende auf dem Ausbildungsmarkt bringen werde. "Der Rückgang bei den betrieblich angebotenen Ausbildungsplätzen hält unvermindert an. Deshalb müssen wir auch 2004, und damit im vierten Jahr in Folge, mit einer weiteren Verschärfung der Ausbildungsmisere rechnen", sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Erwin Vitt am 04. August in Frankfurt.
Vitt verwies auf die Arbeitsmarktbilanz aus Nürnberg, die einen Rückgang der Ausbildungsplätze um 31.600 bei gleichzeitigem Anstieg der Bewerberzahlen um 15.000 ausweise. "Diese Angaben stehen in krassem Widerspruch zu den Zahlen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der hier offensichtlich versucht, statistische Schönfärberei zu betreiben", sagte Vitt.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall (IGM)
Lyoner Str. 32, 60528 Frankfurt
Telefon: 069/6693-0, Telefax: 069/6693-2843
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