Pressemitteilung | Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
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Bau-Arbeitgeber zur Lohnforderung der IG BAU: Der Aufschwung am Bau hat noch zu keiner Verbesserung der Ertragslage der Bauunternehmen geführt / Erst eine verbesserte Ertragslage eröffnet einen Verteilungsspielraum

(Berlin) - „Durch den Aufschwung am Bau hat sich die Ertragslage der Bauunternehmen noch nicht verbessert. Erst wenn die Baupreise anziehen und sich die Ertragslage verbessert, besteht wieder ein Verteilungsspielraum.“ Dies erklärte am 18. Januar 2007 der Verhandlungsführer der Bau-Arbeitgeber, Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, zu der Forderung der IG BAU nach 5,5 Prozent mehr Lohn.

„Diese Forderung wird der Wirklichkeit leider nicht gerecht. Wir werden versuchen der Gewerkschaft dieses in den anstehenden Tarifverhandlungen deutlich zu machen“, so Bauer weiter.

„Der Aufschwung hat erst im Jahr 2006 begonnen. Noch müssen die Firmen Alt-Aufträge zu schlechten Preisen abarbeiten, wobei die Material- und Zulieferkosten stark gestiegen sind. Die Unternehmen brauchen nach der langen Krisenzeit von 11 Jahren eine Phase der Erholung, um wieder Reserven aufbauen zu können. Daher besteht für überzogene Erwartungen kein Anlass.“

Quelle und Kontaktadresse:
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. Dr. Heiko Stiepelmann, stellv. Hauptgeschäftsführer, Kommunikation Kurfürstenstr. 129, 10785 Berlin Telefon: (030) 212860, Telefax: (030) 21286240

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