Bau- und Wohnungswirtschaft als wichtiges Standbein der deutschen Wirtschaft / Bundesminister Tiefensee auf dem Verbandstag des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen in Berlin
(Berlin) - Rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs entfallen auf den Gebäudebereich. Hier besteht enormes Einsparpotential, betonte Bundesbauminister Tiefensee anlässlich der Delegiertenversammlung des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen in Berlin. Wir verbessern das energetische Niveau von Neu- und Altbauten und senken so den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, verringern die Wohnnebenkosten und tragen zu mehr Wohnkomfort bei.
Wir stärken damit auch die Bau- und Wohnungswirtschaft. Das ist ein wichtiges Standbein unserer Wirtschaft, so der Minister. Mit dem sehr erfolgreichen CO2-Gebäudesanierungsprogramm, den KfW-Programmen und dem Investitionspakt für die Sanierung von Schulen und Kindergärten stärken wir das Wachstum und sichern Beschäftigung. Wir haben für 2009 bis 2011 nun zusätzliche Investitionsmittel in Höhe von 3 Milliarden Euro vorgesehen. Ich werde die Programme weiter ausbauen und zudem ein Programm zur Sanierung von Großwohnsiedlungen und zum Umbau von Wohnungen für ältere Menschen und Familien starten. Das schafft Jobs und wird der Wirtschaft einen kräftigen Impuls geben."
Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen wies vor den rund 250 GdW-Delegierten daraufhin, dass speziell auf den Wohngebäudebereich nur circa 26 Prozent und für Raumwärme wiederum nur 21 Prozent des Energieverbrauchs entfielen. Dies sei die Verbrauchsmenge, auf die die Wohnungsunternehmen Einfluss hätten. Die von Bundesminister Tiefensee in Aussicht gestellten Verbesserungen der finanziellen Rahmenbedingungen sind vor dem Hintergrund der steigenden energetischen Anforderungen an Wohngebäude und zur Stärkung der Konjunktur ein wichtiger Schritt. Auch die Ankündigung eines speziellen Programms für Großwohnsiedlungen und mit Zielgruppenorientierung sei sehr zu begrüßen. Damit werde dem vom GdW seit längerem geforderten Quartiersbezug bei der Förderung der energetischen Modernisierung entsprochen.
Ein weiterer Anreiz wäre es darüber hinaus, die steuerlichen Rahmenbedingungen für den energieeffizienten Wohnungsneubau sowie die energetische Bestandssanierung zu verbessern. Dies käme auch dem Mieter zugute denn letztlich hätten mehr Investitionen in die Energieeffizienz von Wohngebäuden einen dämpfenden Effekt auf die Entwicklung der vom Mieter zu tragenden Betriebskosten. Die im GdW und seinen Regionalverbänden organisierten 3.000 Wohnungsunternehmen gehören zu den Vorreitern klimaschonenden Handelns innerhalb der deutschen Wirtschaft, erklärte Freitag. Seit 1990 hätten die GdW-Unternehmen rund 160 Mrd. Euro in ihre Bestände investiert. Damit hätten sie das nationale Sektorbudget im Wohnbereich für die CO2-Reduktion nach dem Kyoto-Protokoll - 12 Prozent bis 2012 bereits 2007 um fünf Prozent übererfüllt. Bereits heute seien rund 57 Prozent aller Wohnungen der GdW-Unternehmen energetisch voll- oder teilmodernisiert.
Quelle und Kontaktadresse:
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Katharina Burkardt, Pressesprecherin
Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin
Telefon: (030) 824030, Telefax: (030) 82403199
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