Bauernverband zur Bundestagsentscheidung Ferkelkastration / Rukwied: Wir wollen den geregelten Ausstieg
(Berlin) - Zur heutigen Entscheidung des Deutschen Bundestags, die Frist für den Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre zu verschieben, zeigt sich der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, erleichtert: "Wir wollen den geregelten Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration. Deshalb müssen die zwei Jahre jetzt unbedingt genutzt werden, um pragmatische Lösungen für alle Betriebe und Betriebsgrößen zu finden. Unsere Priorität war nicht die Fristverschiebung, sondern die Verfügbarkeit praxistauglicher Lösungen."
Der Deutsche Bauernverband fordert, mehrere unterschiedliche Verfahren praxistauglich zu etablieren, damit für alle Betriebe und Betriebsgrößen eine Lösung zur Verfügung steht. Dazu gehört aus Sicht des Bauernverbandes auch die Einführung der Lokalanästhesie in Erwägung zu ziehen. Dänemark und Schweden gehen diesen Weg bereits und haben sich für die Lokalanästhesie als das praxistauglichste Verfahren entschieden. Bereits jetzt importiert Deutschland rund 6 Millionen Ferkel pro Jahr aus Dänemark. "Wir fordern gleiche Wettbewerbsbedingungen für unsere Bauern", so DBV-Präsident Rukwied.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
Pressestelle
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 31904-0, Fax: (030) 31904-205
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