Baugewerbe: Ausbildung ist Investition in die Zukunft / Zahl der Lehrlinge um 6,4 Prozent gestiegen / Baugewerbe bildet drei Viertel aller Lehrlinge aus
(Berlin) - Die Bauwirtschaft ist als Arbeitgeber wieder deutlich beliebter. Das macht die steigende Zahl von Lehrlingen im Baugewerbe wie auch die steigende Zahl der Ausbildungsbetriebe deutlich. Dies erklärte am 11. Januar 2008 der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbe, Prof. Dr. Karl Robl.
Die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr hat sich im vergangenen Jahr um 6,4 Prozent auf 12.577 erhöht, die Zahl der Lehrlinge im zweiten Lehrjahr ist sogar um 7,1 Prozent auf 14.171 angestiegen. Insgesamt erlernen derzeit knapp 40.000 junge Menschen einen der gewerblichen Bauberufe. Das sind 3 Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr.
Erfreulich ist auch, dass sich die Zahl der Ausbildungsbetriebe ebenfalls erhöht hat. 16.472 Betriebe bilden derzeit die jungen Leute aus. Das ist 1 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die Ausbildungsquote liegt mit 6 Prozent damit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftszweige.
Robl erinnerte aber auch daran, dass die Lehrstellenbewerber zum Teil den Anforderungen der modernen Bauwirtschaft nicht genügten. Hier besteht seitens der Schulen Nachholbedarf. Es kann nicht sein, dass der Staat Ausbildungsbeihilfen für schwer vermittelbare Jugendliche bezahlt und gleichzeitig die jungen Leute nicht ausreichend auf das Berufsleben vorbereitet.
Das mittelständisch geprägte Baugewerbe trägt die Hauptlast der Ausbildung: Drei von vier Lehrlingen erlernen ihr Handwerk in einem der baugewerblichen Unternehmen.
Diese Zahlen machen einmal mehr deutlich, dass der Mittelstand seine Verantwortung für Wohlstand und Arbeitsplätze in Deutschland wahrnimmt. Erklärte Robl.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB)
Dr. Ilona K. Klein, Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kronenstr. 55-58, 10117 Berlin
Telefon: (030) 203140, Telefax: (030) 20314419
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