Baugewerbe fordert zügige Umsetzung des Konjunkturpakets in Ländern und Kommunen
(Berlin) - Angesichts des drastischen Auftrags- und Umsatzeinbruches im Januar 2009 fordert der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, erneut eine zügige Umsetzung der Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II.
"Wir haben zwar mit einem Auftrags- und Umsatzeinbruch gerechnet. Dieser hatte sich durch rückläufige Zahlen im November und Dezember bereits angedeutet. Die Größenordnung hat uns allerdings überrascht. Wir haben aber immer noch die Hoffnung, dass sich die Lage im Verlauf des vor uns liegenden Jahres wieder beruhigen wird. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Maßnahmen aus den Konjunkturpaketen I und II nun endlich auf den Markt kommen. Andernfalls ist der aufgelaufene Rückstand im verbleibenden Jahr nicht mehr aufzuholen." So Loewenstein.
Loewenstein weiter: "Insbesondere diejenigen Länder und Kommunen, die in der Umsetzung deutlich hinterher hinken, sind nun aufgefordert, schnellst möglich ihre Projekte in Auftrag zu geben, damit die Unternehmen von den richtigen Maßnahmen der Bundesregierung auch profitieren können. Ansonsten werden auch in der Bauwirtschaft Entlassungen erfolgen müssen.
Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen auch, dass die von interessierter Seite erhobenen Vorwürfe, die Kapazitäten in den Bauunternehmen seien ohnehin ausgelastet, so dass die geplanten Maßnahmen nur mit Zeitverzögerung und zu höheren Preisen ausgeführt werden könnten, aus der Luft gegriffen sind."
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB)
Pressestelle
Kronenstr. 55-58, 10117 Berlin
Telefon: (030) 203140, Telefax: (030) 20314419
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