Bauindustrie für Beibehaltung der Bauabzugsteuer / Die Bauabzugsteuer ist ein wirkungsvolles Instrument zur Eindämmung von Illegalität und Schwarzarbeit / Sie sichert die Wettbewerbsfähigkeit des bauindustriellen Mittelstandes
(Berlin) - Die Angriffe auf die Bauabzugsteuer unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus geht an der Realität vorbei. Mit diesen Worten reagierte heute (25. September 2008) in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, auf die Forderung einzelner Branchen, die Bauabzugsteuer abzuschaffen. Der deutsche bauindustrielle Mittelstand sehe die Bauabzugsteuer keineswegs als bürokratisches Hemmnis, vielmehr sei sie ein adäquates Mittel zur Sicherung seiner Wettbewerbsfähigkeit gegenüber in- und ausländischer illegaler Konkurrenz.
Die Abzugsteuer habe in der Bauwirtschaft zu einem deutlichen Rückgang der Illegalität beigetragen, erklärte Knipper. Es habe ein Ausleseprozess unter den für die Bauindustrie tätigen Nachunternehmern stattgefunden mit dem Erfolg, dass inzwischen mehr als 95 % der beauftragten Unternehmen steuerlich gemeldet seien und Freistellungsbescheinigungen vorlegen könnten. Nur in seltenen Fällen sei tatsächlich ein Steuerabzug vorzunehmen.
Die Deutsche Bauindustrie begrüße solche Präqualifikationskriterien als Instrument zur Wiederherstellung fairer Wettbewerbsverhältnisse auf dem deutschen Baumarkt. Zudem habe auch die Prognos AG in ihrem im Auftrag des Bundesfinanzministeriums erstellten Endbericht vom August 2007 die Beibehaltung der Bauabzugsteuer empfohlen.
Quelle und Kontaktadresse:
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
Dr. Heiko Stiepelmann, stellv. Hauptgeschäftsführer, Kommunikation
Kurfürstenstr. 129, 10785 Berlin
Telefon: (030) 212860, Telefax: (030) 21286240
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