Pressemitteilung | Deutsche Polizeigewerkschaft im dbb Landesverband Bayern e.V. (DPolG)

Bayern steigt bei Studie über Gewalt gegen Polizei aus / DPolG begrüßt Entscheidung des Innenministers

(München) - Die Deutsche Polizeigewerkschaft ( DPolG) hat die Entscheidung von Innenminister Joachim Herrmann zum Ausstieg Bayerns bei der Studie über Gewalt gegen Polizeibeamte des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) ausdrücklich begrüßt. Der bayerische Landesvorsitzende Hermann Benker sieht damit die dem Innenministerium mitgeteilte ablehnende Haltung seiner Gewerkschaft bezüglich des Fragenkataloges dieser Studie bestätigt. Bayern befindet sich nach seiner Auffassung mit dieser Entscheidung in guter Gesellschaft mit Hamburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und der Bundespolizei.

Die Innenministerkonferenz hatte im Sommer das KFN mit der Untersuchung zum Thema "Gewalt gegen Polizeibeamte" beauftragt. Der vom KFN entwickelte Fragebogen führte zu kontroversen Diskussionen. "Wir lehnen den Fragebogen weiterhin ab, weil Zweifel an bestimmten Fragen und der Intention der Studie auch nach dem diese Woche geführten Gespräch des DPolG-Bundesvorsitzenden mit dem KFN-Leiter Christian Pfeiffer nicht ausgeräumt werden konnten", so Benker.

Die für Bayern wichtigen Informationen über die Gewaltproblematik, die die DPolG bereits nach ihrem Forum "Gewalt gegen Polizeibeamte" im Jahr 2008 angemahnt hat, bekommen wir über eigene Erhebungen. Bayern ist nach Ansicht von Benker mit einer eigenen Projektgruppe und deren Überlegungen für ein bayerisches Lagebild "Gewalt gegen Polizeibeamte" auf einem guten Weg.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Polizeigewerkschaft Landesverband Bayern (DPoIG) Pressestelle Erzgießereistr. 20b, 80335 München Telefon: (089) 526004, Telefax: (089) 529725

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