BDD weist Arbeitgeberforderung nach Pensionskürzungen zurück
(Berlin) - Mit scharfer Kritik hat der dbb beamtenbund und tarifunion auf die von den Arbeitgebern geforderten Kürzungen der Beamtenversorgung reagiert. dbb Chef Peter Heesen wies die Forderung von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt als 'ungerecht und unzumutbar' zurück. 'Herr Hundt scheint die Sachlage nicht zu kennen. Die Beamten haben in den letzten Jahren durch Kürzungen und Absenkungen ihrer Alterssicherungen sowie beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld schon Realeinkommensverluste von über zehn Prozent hinnehmen müssen und so nachhaltig zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte beigetragen', sagte Heesen am 17. August 2004 in Berlin.
Ein neues Sonderopfer dürfe es nicht geben, fügte Heesen hinzu. Es gehe nicht an, dass die Finanzprobleme von Bund, Ländern und Gemeinden immer wieder auf Kosten der Beamten gelöst werden sollen.
Hundt hatte in der Zeitung 'Die Welt' (Ausgabe vom 17. August 2004) drastische Einschnitte bei der Beamtenversorgung gefordert und dies mit einer drohenden Kostenexplosion in den nächsten 25 Jahren begründet.
Heesen: 'Bei einem anderen Thema bin ich mir allerdings mit Herrn Hundt völlig einig: Der Kritik an überzogenen Spitzengehältern und Megaabfindungen einiger deutscher Manager. Hier ist nicht nur Transparenz gefordert, sondern auch mehr Bescheidenheit.'
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb)
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: 030/40815400, Telefax: 030/40814399
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