BDEW zur heutigen (26. November 2009) Veröffentlichung von foodwatch zu Uran im Trinkwasser: Trinkwasserangebot genügt höchsten Ansprüchen / Wasserwirtschaft begrüßt geplante Aufnahme eines Grenzwertes in die Trinkwasserverordnung
(Berlin) - "Das Trinkwasserangebot in Deutschland genügt höchsten Ansprüchen an Qualität und Gesundheitsschutz", sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) anlässlich aktueller Medienberichte zum Thema Uranspuren im Trinkwasser.
In Deutschland habe die zuständige Behörde, das Umweltbundesamt (UBA), einen Leitwert für Uran von zehn Mikrogramm pro Liter Trinkwasser empfohlen. Dieser UBA-Wert schließe auch bei stetigem Genuss jegliche Gesundheitsgefährdung für alle Bevölkerungsgruppen aus - auch für Säuglinge. Daran ändert laut Umweltbundesamt auch die von foodwatch zitierte Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit nichts. "Die Wasserwirtschaft begrüßt den in der Novelle der Trinkwasserverordnung vorgeschlagenen neuen Urangrenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser. Damit wird das Vorsorgeprinzip gestärkt und die Rechtssicherheit für die Unternehmen der Wasserwirtschaft erhöht", so Weyand. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gebe es die Empfehlung aus dem Jahr 2003, dass 15 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser nicht überschritten werden sollten.
Beim Thema Spuren von Uran im Trinkwasser geht es nicht, wie vielfach angenommen, um die Strahlung, sondern um die chemische Wirkung. Die Strahlung ist laut Bundesamt für Risikobewertung im Zusammenhang mit dem Genuss von Trinkwasser vernachlässigbar. Uran kommt in der Natur in allen Umweltmedien vor: in der Luft, im Wasser, im Boden.
Dass das Trinkwasser in Deutschland eine gute bis sehr gute Qualität hat, hatte vor kurzem das Umweltbundesamt bestätigt. Eine Studie des Amtes ergab: Die mehr als 2600 großen zentralen Wasserversorgungsanlagen halten in mehr als 99 Prozent die gesetzlichen Auflagen ein. "Die deutschen Wasserwerke sind ständig bemüht, die ohnehin schon hohe Qualität ihres Produkts noch zu steigern", betonte Weyand.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), Hauptgeschäftsstelle
Frank Brachvogel, Pressesprecher
Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300199-0, Telefax: (030) 300199-3900
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen



