BDI an der Seite der Krankenhausmitarbeiter / Finanzmisere gefährdet die Patienten!
(Wiesbaden) - Ohne Einschränkung unterstützt der Berufsverband Deutscher Internisten BDI e.V. den Protest gegen die Finanzmisere der Krankenhäuser, der sich am 25. September 2008 in der eindruckvollsten Demonstration in der Geschichte der Bundesrepublik in Berlin geäußert hat: Ärzte, Pflegekräfte, Arbeitgeber und Gewerkschaften, Klinikdirektoren, Beamtenschaft und die politischen Vertretungen der Städte und Kommunen rufen im Schulterschluss zur Rettung der Krankenhäuser auf.
Mit einer kurzfristigen, unzureichenden Finanzspritze ist den Kliniken nicht geholfen. Die Ärzte und Pflegenden in den Krankenhäusern sind am absoluten Limit angelangt. Jahrelange Budgetierung hat zu immenser Arbeitsverdichtung, Überstunden und Mehrarbeit geführt.
Das Ergebnis ist eine unerträgliche Überbelastung, die zunehmend auch die Patienten gefährdet. Seit Ende der 90er Jahre sind 10 Prozent der Krankenhäuser geschlossen und 20 Prozent der Krankenhausbetten abgebaut worden. Gleichzeitig wurden aber 15 Prozent mehr Patienten im Krankenhaus behandelt.
Die Finanzierung der Krankenhäuser muss dauerhaft und nachhaltig gesichert werden, fordert der BDI gemeinsam mit den anderen Beteiligten. Auf die Kliniken rollt weiterhin eine milliardenschwere Kostenlawine zu, die zu weiteren Einsparungen beim Personal zwingt. Alleine für das Jahr 2009 sind mehr als 20.000 Arbeitsplätze gefährdet. Die Krankenhäuser müssen so schnell wie möglich aus dem Teufelskreis von Rationalisierung heraus, die zunehmend zur Rationierung medizinischer Versorgungsleistungen führt.
Dies sind die unabdingbaren Forderungen:
- Die Krankenhäuser brauchen eine volle Refinanzierung er Personal- und Sachkosten.
- Die sachfremde Grundlohndeckelung der Krankenhausausgaben muss aufgehoben werden.
- Die Länder müssen endlich die notwendigen Investitionen leisten.
Quelle und Kontaktadresse:
Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI)
Helge Rühl, Geschäftsführer
Schöne Aussicht 5, 65193 Wiesbaden
Telefon: (0611) 18133-0, Telefax: (0611) 18133-50
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen



