BDI bedauert Scheitern der WTO-Runde / Chance für freieren Welthandel nicht genutzt / WTO-Verhandlungen wiederbeleben
(Berlin) - BDI-Präsident Jürgen R. Thumann bedauert das Scheitern der WTO-Verhandlungen in Genf. Die Doha-Runde bietet die Chance, die Rahmenbedingungen für den Welthandel nachhaltig zu verbessern. Mit dem Scheitern des Ministertreffens rückt dieses Ziel in weite Ferne, so der BDI-Präsident. Ein positives handelspolitisches Signal wäre angesichts der Lage der Weltwirtschaft zu begrüßen gewesen. Kompromisse nur um des Kompromisses Willen darf es jedoch nicht geben. Einer einseitigen Liberalisierung der Industriestaaten erteilt der BDI eine klare Absage, erklärte Thumann.
Der BDI geht davon aus, dass die WTO-Verhandlungen mittelfristig wieder belebt werden können. Die WTO-Ordnung ist das unverzichtbare Rückgrat des Welthandels. Der BDI setzt sich weiterhin für den Abbau von Handelshemmnissen unter dem Dach der WTO ein, unterstreicht Thumann. Die Hauptakteure der WTO müssen jetzt sicher stellen, dass die WTO-Rechtsordnung von den politischen Schwierigkeiten der Doha-Runde nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Es gilt daher, auch unbequeme Urteile der WTO fristgerecht umzusetzen."
Quelle und Kontaktadresse:
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Petra Ganser, Sekretärin, Presse und Kommunikation
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