BDI enttäuscht von WTO-Verhandlungen
(Berlin) - Der BDI ist enttäuscht über die ergebnislos abgebrochenen WTO-Verhandlungen in Genf. Zwar sei es zu früh, das Scheitern der WTO-Runde zu erklären. Doch hätten sich die Erfolgsaussichten weiter eingetrübt. Wenn die Hauptakteure in der WTO auch in den kommenden Wochen Verhandlungsbereitschaft vermissen lassen, sollte man die Runde besser abbrechen. Offensichtlich steht der politische Wille in Frage, die WTO-Runde zum Erfolg zu führen. Die Wirtschaft verliert zunehmend die Geduld, so BDI Hauptgeschäftsführer Ludolf v. Wartenberg.
Den Hauptakteuren sollte klar sein, was für den erfolgreichen Abschluss der Runde zu tun ist, erklärte der BDI-Hauptgeschäftsführer. Brasilien und Indien seien gefordert, einer spürbaren Senkung ihrer Industriezölle zuzustimmen. Die USA müssten dem Abbau ihrer Agrarsubventionen zustimmen und die EU sei in der Pflicht, ihr Angebot zur Senkung ihrer Agrarzölle weiter zu verbessern. Wenn alle Hauptakteure sich bewegen, kann die WTO-Runde doch noch zu einem Erfolg werden so v. Wartenberg. Die Zeit laufe jedoch aus. Der bevorstehende G8-Gipfel in Sankt Petersburg muss jetzt genutzt werden, um den Weg endlich frei zu machen. Wer weiter auf Zeit spielt, riskiert das endgültige Scheitern der Runde, unterstrich v. Wartenberg.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Thomas Hüne, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
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