BDI: EU-Chemikalienverordnung ist ein akzeptabler Kompromiss
(Berlin) - Das Verhandlungsergebnis zwischen Rat und Europäischen Parlament ist ein akzeptabler Kompromiss. Dies erklärte BDI-Präsident Thumann vor der Abstimmung im Europäischen Parlament. Angesichts der unterschiedlichen Vorstellungen der Beteiligten konnte kein besseres Ergebnis erwartet werden. Auch wenn die Schwächen des Kompromisstextes unübersehbar seien, so Thumann, komme es jetzt darauf an, mit der komplexen Materie Erfahrungen zu sammeln. Dies eröffne auch die Perspektive einer praxisgerechten Novellierung von REACH.
Als positives Ergebnis bezeichnete Thumann, dass die Zulassung gefährlicher Chemikalien nunmehr unbefristet und größtenteils auf der Grundlage einer adäquaten Risikobeherschung erfolge. Auch der Schutz von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen sei verbessert worden. Schließlich sei auch die Verlängerung der Registrierungsfrist für die erste Stufe auf dreieinhalb Jahre eine Erleichterung für die Unternehmen.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Thomas Hüne, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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