BDI-Gespräch mit EU-Handelskommissarin Ashton: WTO-Einigung erzielen / Wirtschaftkrise bekämpfen / Industrie warnt Regierungen vor Protektionismus
(Berlin) - Angesichts der Finanzkrise und eines Konjunktureinbruchs in weiten Teilen der Welt benötigen wir mehr grenzüberschreitenden Handel, nicht weniger. Jegliche Art von Protektionismus ist kontraproduktiv. Daher begrüßt der BDI das Bekenntnis des Weltfinanzgipfels zu den Grundsätzen des freien Welthandels. Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf in einem Gespräch mit der neuen EU-Handelskommissarin Catherine Ashton am Mittwoch (19. November 2008) in Berlin.
Schnappauf bestärkte die Kommissarin in ihren Bemühungen, zu einem baldigen Erfolg der Welthandelsrunde zu kommen: Wir brauchen einen weltweiten Abbau von Handels- und Investitionsbarrieren, um der einsetzenden Wirtschaftskrise wirksam zu begegnen. Ein ambitionierter und ausgewogener WTO-Abschluss, wie ihn die Teilnehmer am G20-Gipfel gefordert haben, ist dafür der Königsweg. Der BDI-Hauptgeschäftsführer forderte Unterstützung von der neuen EU-Kommissarin ein: Wenn die Europäische Kommission eine substanzielle Marktöffnung für die europäische Industrie erreicht, kann es zu einem wettbewerbsgerechten WTO-Abschluss kommen. Die EU hat im Industriegüterbereich bereits sehr viel angeboten. Nun müssen sich die anderen Staaten bewegen. Es ist Zeit, dass die großen Schwellenländer auch in den WTO-Verhandlungen zu ihrem Bekenntnis für offene Märkte stehen.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Dr. Olga Wilde, Pressesprecherin
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
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