BDI: IFRS für KMU für den industriellen Mittelstand nicht attraktiv
(Berlin) - Die Regelungen sind für mittelständische Unternehmen zu komplex und für die Bereiche der Bilanzierung im Mittelstand in dieser Fassung ungeeignet. Das sagte Klaus Bräunig, Sprecher der BDI-Hauptgeschäftsführung zu dem vom International Accounting Standard Board (IASB) veröffentlichten Entwurf eines internationalen Rechnungslegungsstandards für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU). Der Standard soll allen börsenunabhängigen Unternehmen zur Verfügung stehen, die keine Finanzinstitute sind.
Das IASB habe zwar Vereinfachungen im Vergleich zu den Gesamt-IFRS vorgenommen, jedoch seien diese nicht ausreichend. Der Standard ist kein in sich abgeschlossenes Regelwerk, erklärte Bräunig. Durch diverse Wahlrechte wird die Komplexität unnötig erhöht. Der Standard muss aber auf die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen zugeschnitten sein. Dies ist bisher nicht der Fall. Insbesondere die weiterhin umfangreichen Anforderungen an Anhangangaben führen weit über das hinaus, was für börsenunabhängige Unternehmen sinnvoll erscheint. Der Standard in seiner derzeitigen Form stellt leider keine attraktive Alternative für den industriellen Mittelstand dar, so Bräunig. Der BDI werde sich dafür einsetzen, dass der endgültige Standard sich mehr an den Bedürfnissen der mittelständischen Unternehmen ausrichte.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Petra Ganser, Presse und Kommunikation
Breite Str. 29, 10178 Berlin
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