Pressemitteilung | (BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
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BDI: Klimaschutz durch hocheffiziente Technologien

(Berlin) - „Der Klimawandel wirkt sich auf die gesamte Menschheit aus. Dieses Problem lässt sich nur durch einen globalen Ansatz lösen. Ein solcher Ansatz bietet auch Chancen für unser Land. Wir sind in der Umwelttechnologie führend und sogar Umweltexportweltmeister. Wenn es gelingt, die heute schon vorhandenen hocheffizienten Technologien auch weltweit einzusetzen, wäre das ein wichtiger Beitrag für den weltweiten Klimaschutz. Dies könnte zugleich einen Beitrag zum Wirtschaftswachstum in Deutschland leisten.“ Dies erklärte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann anlässlich der neuen alarmierenden Klimaschutzgutachten und der aktuellen Präsentation des World Energy Outlook 2006 durch die Internationale Energie Agentur IEA in London.

Es gehe darum, wirkungsvollen Klimaschutz mit ökonomischen Effekten für die deutsche Wirtschaft zu verbinden. Nur so sei die geforderte Vorreiterrolle im Klimaschutz wirtschaftlich zu schultern. Bei der Energieversorgung sei ein breiter Energiemix nötig, der alle Optionen einschließlich der erneuerbaren Energien und der Kernenergie umfasse. Deutschland habe sich mit dem Kernenergieausstieg in der Gemeinschaft der führenden Industriestaaten isoliert. Deutschland müsse endlich auf die Botschaften aus Brüssel, des G8-Gipfels, des World Economic Forum und der OECD/IEA hören, die die Kernenergienutzung gerade unter den Aspekten Klimaschutz und Versorgungssicherheit für unverzichtbar halten. Thumann: „Das Festhalten am Kernenergieausstieg ist ebenso kontraproduktiv im Einsatz für den globalen Klimaschutz, wie ein Kyoto-Protokoll, dem sich 60 Prozent aller weltweiten Treibhausgas-Emittenten nicht anschließen wollen.“

„Die Verlängerung der Laufzeiten unserer leistungsfähigen und höchst sicheren Kernkraftwerke ist unverzichtbar. Die Stromerzeugung aus dem

Uran erspart uns Jahr für Jahr einen rund 15 Prozent höheren Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids. Auf diesen Beitrag zum Klimaschutz dürfen wir nicht leichtfertig verzichten“, betonte Thumann.

Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Thomas Hüne, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566

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