Pressemitteilung | (BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
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BDI plädiert für flexibles Zuwanderungsrecht

(Berlin) - „Der Fachkräftemangel wird in zunehmendem Maße für die Industrie zur Wachstumsbremse“, erklärte BDI-Präsident Jürgen Thumann anlässlich des zweiten nationalen IT-Gipfels in Hannover. Um gegenzusteuern, reichten die jüngsten Erleichterungen bei der arbeitsmarktorientierten Zuwanderung bei weitem noch nicht aus. „Es muss für ausländische Fachkräfte lukrativer werden, in Deutschland zu arbeiten. Der Wettbewerb um die besten Köpfe ist weltweit in vollem Gang. Was wir brauchen, ist ein flexibleres arbeitsmarktorientiertes Zuwanderungsrecht“, forderte Thumann.

Ein erster notwendiger Schritt wäre es, die hohen Einkommenshürden für Hochqualifizierte abzusenken. „Darüber hinaus sollten wir den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt über ein so genanntes Punktesystem organisieren“, sagte Thumann. Danach wäre die Zuwanderung nach Deutschland möglich, wenn bestimmte Qualifikationen wie Ausbildung, Berufserfahrung oder Sprachkenntnisse vorhanden sind. „Daneben muss auch das Bildungssystem unsere eigenen Qualifikationsreserven besser erschließen“, so der BDI-Präsident.

Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Petra Ganser, Sekretärin, Presse und Kommunikation Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566

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