Pressemitteilung | (BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
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BDI-Präsident Jürgen R. Thumann zu Kabinettsbeschluss zur Unternehmensteuerreform

(Berlin) - BDI-Präsident Jürgen R. Thumann zu Kabinettsbeschluss zur Unternehmensteuerreform: „Wird die Steuerbelastung der Unternehmen tatsächlich auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau gesenkt, könnte die Unternehmensteuerreform ein Erfolg werden. Bisher gibt es bei den Eckpunkten jedoch noch großen Interpretationsspielraum. Wenn es bei den bisher vorliegenden Plänen der Hinzurechnungen bleibt, werden Kosten besteuert. Die tatsächliche Steuerbelastung wird für viele Unternehmen nach Modellrechnungen nur unzureichend von derzeit 36 Prozent auf 32 bis 34 Prozent sinken. In Investitionsphasen wird die Steuerbelastung sogar steigen. Gerade Unternehmen, die investieren und dies mit Krediten finanzieren, werden durch die geplante Hinzurechnung von Zinsen zur Kasse gebeten. Das ist ein Paradoxon, denn wir wollen ja gerade mehr Investitionen. Insbesondere der industrielle Mittelstand würde zum Verlierer der Unternehmensteuerreform. Das sind keine positiven Signale für die mehr als 100.000 Unternehmen der deutschen Industrie mit ihren mehr als 7 Millionen Beschäftigten.“

Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Thomas Hüne, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566

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