BDI-Präsident Thumann: Deutschland ist wichtiger Partner Brasiliens bei der WM 2014
(Berlin) - Die deutsche Wirtschaft bietet Brasilien Unterstützung bei der Vorbereitung und Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 an. Dies erklärte BDI-Präsident Thumann anlässlich der Eröffnung der 25. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage im brasilianischen Blumenau. Bis zum Anpfiff des Eröffnungsspiels stehe das größte Land Lateinamerikas vor großen Herausforderungen. Zahlreiche Stadien müssen gebaut oder modernisiert werden und im brasilianischen Infrastruktur- und Logistikbereich sind Investitionen in Milliardenhöhe dringend notwendig, so Thumann.
Bei den diesjährigen Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen, die vom 18. bis 20. November 2007 unter dem Motto Innovation und Technologiekooperation Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit stattfinden, bildet der Bereich Logistik und Infrastruktur ein Schwerpunktthema. Vom Erfahrungsschatz der WM-Organisatoren in Deutschland und dem Know-how der deutschen Wirtschaft kann Brasilien nur profitieren, sagte Thumann. Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva unterstrich vor rund 1.500 Teilnehmern die hervorgehobene Bedeutung des Anfang 2007 aufgelegten Programms zur Beschleunigung der brasilianischen Wirtschaft (PAC-Programm). Es sieht Investitionen in Höhe von 200 Milliarden Euro vor, die insbesondere in den brasilianischen Energie- und Infrastruktursektor fließen sollen. Für deutsche Unternehmen eröffnen sich damit interessante Geschäftschancen.
Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung müssen verstärkt werden! Wir brauchen eine starke Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um integrierte Konzepte für die Innovationspolitik zu entwickeln, forderte Thumann in seiner Eröffnungsrede. Dass es zwischen Deutschland und Brasilien bereits eine Vielzahl von Kooperationsansätzen gebe, zeige das Deutsch-Brasilianische Innovationsforum, das am 20. November 2007 erstmals im Rahmen der Unternehmertagung stattfindet. Die Palette der Zusammenarbeit reicht hier vom Aufbau eines gemeinsamen Logistik-Kompetenzzentrums über Kooperationen im Bereich der Biotechnologie bis hin zur Entwicklung eines Konzeptes für eine satellitengestützte Erdbeobachtung. Aber es gibt auch wichtige Herausforderungen zwischen beiden Ländern, so Thumann weiter. Noch immer fehlten ein Doppelbesteuerungsabkommen und ein Investitionsschutzabkommen.
Die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage werden jährlich alternierend in Deutschland und Brasilien von den beiden Industrieverbänden BDI und CNI durchgeführt. Bundeswirtschaftsminister Glos beginnt seine mehrtägige Lateinamerikareise mit der Eröffnung der Konferenz in Blumenau.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Petra Ganser, Sekretärin, Presse und Kommunikation
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

