BDI-Präsident Thumann zum neuen Klimabericht des IPCC: Warnungen des Klimaberichts ernst nehmen
(Berlin) - Die deutsche Industrie nimmt die Warnungen der Wissenschaftler ernst. Um den Anstieg der globalen Erwärmung mit unabsehbar negativen Folgen für große Teile der Weltbevölkerung zu vermindern, brauchen wir dringend ein Weltklima-Regime. Das erklärte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann anlässlich der Vorstellung des ersten Teils des neuen Klimaberichts des IPCC. Die Ergebnisse dieses Berichts müssen die politischen Akteure weltweit wachrütteln, gemeinsam entsprechend zu handeln.
Die deutsche Industrie ist bereits jetzt führend in der Herstellung von ressourcen- und energiesparenden Produkten und Dienstleistungen. Durch die Entwicklung und Anwendung von umweltschonenden Technologien trägt sie wesentlich zum Klimaschutz bei. Wenn die heute schon vorhandenen hocheffizienten Technologien auch weltweit eingesetzt würden, wäre das ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Deshalb kommt es darauf an, weltweit positive Anreize zu setzen für den Einsatz und die Entwicklung klimafreundlicher Technologien, so Thumann.
Die Weltpolitik muss rasch handeln. Es reicht nicht, wenn nur die EU voranschreitet. Die globalen Probleme dulden keinen Aufschub unter Hinweis auf die Post-Kyoto Zeit ab dem Jahre 2012. Die Probleme müssen jetzt in Angriff genommen werden. An der Lösung müssen sich alle großen Emittenten in der Welt beteiligen. Ein intelligentes globales Preissystem für die Emissionen von Treibhausgasen wird dafür ebenso notwendig sein wie eine gerechte Lastenverteilung zwischen Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern, erklärte der BDI-Präsident.
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BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
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