BDI-Präsident Thumann zur Unternehmensbesteuerung / Das Steuersystem muss optimiert werden / Wachstum erfordert ein wettbewerbsfähiges Steuersystem / Aktuelle BDI/VCI-Studie mit Daten und Fakten
(Berlin) - Eine Optimierung des deutschen Steuersystems ist enorm wichtig für den Unternehmensstandort Deutschland. Dies erklärte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann anlässlich der Vorstellung der gemeinsamen Studie von BDI und VCI (Verband der Chemischen Industrie) Die Steuerbelastung der Unternehmen in Deutschland am Donnerstag, 18. September 2008, in Berlin. Es geht nicht in erster Linie darum, die Steuern zu reduzieren, stellte der BDI-Präsident klar. Das Steuersystem muss ordnungspolitisch sauberer werden und zur betrieblichen Realität passen.
Thumann begrüßte ausdrücklich die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 25 auf 15 Prozent zum Jahr 2008. Allerdings führten in der Praxis zahlreiche Maßnahmen der Gegenfinanzierung zu konkreten Problemen. Investitionen bedürfen auch der Fremdfinanzierung. Besteuerungshürden führen zu weniger Investitionen, so Thumann. Besonders hart trifft die Unternehmensteuerreform, die Anfang des Jahres in Kraft trat, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Wir verjagen ausgerechnet die wichtigste Komponente für eine Steigerung unseres Wachstumspotenzials ins Ausland.
Deutschland benötigt bessere steuerliche Rahmenbedinungen, um als Investitions- und Innovationsstandort attraktiv zu bleiben, sagte der BDI-Präsident. Wir müssen alles daran setzen, um einen nachhaltig höheren Wachstumspfad zu erreichen. Das Ziel heißt ein wettbewerbsfähiges und damit auch wachstumsförderndes Steuerrecht. Auch sei eine Versachlichung der steuerpolitischen Debatte nötig. Die deutschen Unternehmen haben im Jahr 2007 Ertragsteuerzahlungen in Höhe von 111, 2 Milliarden Euro geleistet. Damit spülten sie rund sieben Milliarden Euro mehr in die Staatskasse. Thumann: Diese Zahlen zeigen zweierlei. Die Unternehmen leisten einen enormen Beitrag zum Steueraufkommen in Deutschland. Und Wirtschaftswachstum führt zu erheblichen Mehreinnahmen des Fiskus.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Dr. Olga Wilde, Pressesprecherin
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
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