BDI: Rohstoffpolitik strategisch ausrichten
(Berlin) - Die Verfügbarkeit von Rohstoffen in ausreichender Menge und Qualität und zu bezahlbaren Preisen ist von existentieller Bedeutung für die hochgradig rohstoffabhängigen deutsche Industrie.
Der BDI geht in einer hochrangigen Task Force unter Leitung des Präsidenten der Wirtschafts Vereinigung Metalle, Dr. Karl Heinz Dörner, der Frage nach, welches unter den Bedingungen bleibender Angebots- und Nachfrageprobleme auf den Weltmärkten die Elemente einer zukunftsorientierten Rohstoffpolitik sein müssen. Die Turbulenzen auf den internationalen Rohstoffmärkten stellen eine große Herausforderung für die deutsche Industrie dar. Welche Aufgaben haben die Unternehmen, welche Aufgaben muss die Politik im Rahmen einer zukunftsfähigen Politik der Rohstoffsicherung lösen? Probleme, so Dörner, machten nicht nur die Energierohstoffe. Es gehe um die gesamte Bandbreite der industrierelevanten Rohstoffe, bei denen Deutschland extrem importabhängig sei, von A wie Aluminium über E wie Eisenerz bis Z wie Zirkonium. Ohne den Import vieler metallischer Rohstoffe stehen in unserem Land die Räder still, so Dörner, der auch Mitglied des BDIPräsidiums ist.
Der BDI lädt zum stetigen Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu den Zukunftsfragen der Rohstoffsicherheit ein. Antworten auf die Frage zu geben, welches die Ziele und Instrumente einer strategisch ausgerichteten Rohstoffpolitik Deutschlands und Europas sein sollen, ist eine ambitionierte Aufgabe. Aber eines ist sicher: Wenn wir unser Wissen bündeln, gelangen wir nicht nur schneller zu Lösungen, wir gelangen auch zu besseren Lösungen. Das Ziel ist eine zukunftsfähige Rohstoffstrategie, die wir gemeinsam mit der Politik entwerfen wollen, so Dörner anlässlich der ersten in einer Reihe von vier Rohstoff-Konferenzen die der BDI mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in diesem Jahr plant. Im Mittelpunkt der ersten Konferenz steht die Verfügbarkeit von Rohstoffen unter geologischem, geostrategischem und ökonomischem Blickwinkel.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Dr. Olga Wilde, Referentin, Strategische Kommunikation
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
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