Pressemitteilung | (BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
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BDI zu den Ergebnissen der US-Wahlen: Deutsche Industrie setzt auf Kontinuität und neue Impulse

(Berlin) - „Noch ist es zu früh, die Auswirkungen der Wahlergebnisse auf die US Handels- und Wirtschaftspolitik in allen Facetten einzuschätzen. Aber auch nach dem Wechsel der Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat setzt die deutsche Industrie im transatlantischen Verhältnis auf Kontinuität und neue Impulse“, erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Ludolf v. Wartenberg. „Auf jeden Fall sollte man nicht von vornherein davon ausgehen, dass die Demokraten per se protektionistischer sind. Nach unserer Kenntnis gibt es auch sehr viele freihändlerisch orientierte Demokraten.“

Angesichts der für beide Seiten in hohem Maße vorteilhaften Handels- und Wirtschaftsbeziehungen über den Atlantik hinweg gebe es gute Gründe für die Hoffnung, dass sich parteiübergreifend die Befürworter einer Politik durchsetzen, die auf offene Märkte, freien Kapitalverkehr und fairen Wettbewerb setzen. Deutsche Unternehmen tragen mit Investitionen von rund 200 Mrd. US Dollar und mit rund 675.000 Beschäftigten zur Dynamik der US-Wirtschaft bei. V. Wartenberg: „Dies ist eine gute Basis für den Dialog mit unseren Partnern in den USA, seien es Demokraten oder Republikaner.“

„Angesichts der Herausforderungen, die im Zuge der Globalisierung auf unsere Länder zukommen, müssen Deutschland, die EU und die USA Schrittmacher für den Welthandel sein. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in den USA, der US Chamber of Commerce und dem Industrieverband NAM werden wir weiter darauf drängen, dass die Integration des transatlantischen Wirtschaftsraums und der Abbau verbleibender Hürden, etwa durch technische Regulierung oder bürokratische Auflagen für Investoren voranschreitet. Dafür werden wir im neuen US Kongress werben. An die deutsche Bundesregierung richtet sich unsere Erwartung, dieses Ziel zu einem Schwerpunkt der kommenden EU-Ratspräsidentschaft zu machen“, so der BDI-Hauptgeschäftsführer.

Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Thomas Hüne, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566

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