BDI zu WTO-Zollverhandlungen: Schwierige Ausgangslage für EU / Erfolgreicher Abschluss erfordert Kraftanstrengung
(Berlin) - Die gestern (20. Mai 2008) bei den WTO-Zollverhandlungen vorgelegten Kompromissvorschläge schaffen eine schwierige Ausgangslage, um einen ambitionierten Abschluss der Doha-Runde zu erreichen. So bewertet Carsten Kreklau, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, den neuen Kompromisstext der EU-Kommission. Er gesteht den Schwellenländern große Spielräume zu, Zollsenkungen zu vermeiden.
Ein erfolgreicher Abschluss erfordert eine enorme Kraftanstrengung der EU und all derjenigen WTO-Mitglieder, die sich für die Liberalisierung sowohl der Industrie- als auch der Schwellenländer einsetzen, so Kreklau weiter. Die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten der EU sind gefordert, auf den Abbau von Industriezöllen in Schwellenländern zu drängen. Ein einseitiger Zollabbau der Industriestaaten ist völlig inakzeptabel, sagte Kreklau. Die Bundesregierung müsse in den kommenden Wochen ihren Einfluss auf die Hauptakteure der Verhandlungen zur Geltung bringen. Dies ist auf absehbare Zeit die letzte Gelegenheit, die WTO-Runde abzuschließen. Diese Chance müssen alle Beteiligten nutzen.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Petra Ganser, Sekretärin, Presse und Kommunikation
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
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