BDI zum Abstimmungsergebnis des Europäischen Parlamentes zum Emissionshandel: Zusatzbelastungen für europäische Industrie / Verlust von Arbeitsplätzen nicht auszuschließen / Industrie verlangt Investitionssicherheit
(Berlin) - "Durch die Änderungen im EU-Emissionshandelssystem kommen milliardenschwere Zusatzbelastungen auf die europäische und insbesondere auf die deutsche Industrie zu. Sie wirken wie eine europäische Zusatzsteuer, die unsere internationalen Wettbewerber nicht zu tragen haben." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf zur Abstimmung im Europäischen Parlament am Mittwoch (17. Dezember 2008). "Wir wollen Klimaschutz, und wir sind auch für den Emissionshandel, aber effizient und im internationalen Rahmen."
"Der Verlust von Arbeitsplätzen in den energieintensiven Branchen ist nicht auszuschließen", warnte Schnappauf. "Die neue Regelung ist zwar deutlich besser als der Kommissionsentwurf. Aber Europa verpasst die Chance, Klimaschutz und Wachstum miteinander zu verbinden."
"Gerade angesichts der Finanzkrise brauchen die Unternehmen klare und verlässliche Rahmenbedingungen", sagte der BDI-Hauptgeschäftsführer. Derzeit sind die Beurteilungskriterien sehr kompliziert, ihre Auswirkungen bleiben unklar. Schnappauf: "Die deutsche Industrie drängt darauf, dass Europa Detailregelungen baldmöglichst konkretisiert."
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Dr. Olga Wilde, Pressesprecherin
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
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