BDI zum Energiegipfel: Initialzündung für schlüssiges Energiepolitikkonzept
(Berlin) - Der von Bundeskanzlerin Merkel angestoßene Energiegipfel ist ein guter Auftakt für die Erarbeitung eines schlüssigen Energiepolitikkonzepts. Die Investitionssignale und angekündigte Steigerung der Forschungsförderung sind viel versprechend, kommentierte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann die Energiegipfelgespräche vom 03. April.
Der BDI begrüße es, dass die Bundesregierung sich des wichtigen Themas Energiepolitik angenommen habe. Der Gipfel zeige, dass das Bewusstsein für die langfristige Sicherung unserer Energieversorgung gewachsen sei. Gerade in der Energieversorgung seien langfristig verlässliche Rahmenbedingungen unerlässliche Basis für Investitionen.
Angesichts der Entwicklung auf den Weltmärkten werde Energie auch in Zukunft knapp und somit teuer bleiben. Thumann: Damit bleibt der Kostendruck für die Industrie hoch. Die Industrie erwartet Rahmenbedingungen für einen möglichst breit angelegten Energiemix, der eine Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Bedingungen in Deutschland sichert. Bezahlbare Energiepreise sind insbesondere für die stromintensiven Industriebereiche unerlässlich. Sie bilden die industriellen Kerne für die Wertschöpfungskette in der gewerblichen Wirtschaft. Deshalb muss sich das nationale Energiekonzept den globalen Herausforderungen stellen und in eine gesamteuropäische Perspektive eingebettet werden.
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Dr. Olga Wilde, Referentin, Strategische Kommunikation
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
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