BDI zur Neuregelung der Flugsicherung in Deutschland / Einheitlicher europäischer Luftraum rückt näher / Gemeinsamen Luftraum über Zentraleuropa errichten / Für umweltfreundlichen, sicheren und effizienten Luftverkehr
(Berlin) - "Durch die Neuregelung der Flugsicherung in Deutschland rückt der einheitliche europäische Luftraum näher." So bewertet BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf die Zustimmung des Bundesrates zu der entsprechenden Grundgesetzänderung. Die deutsche Industrie drängt die Bundesregierung, jetzt zusammen mit Frankreich, den Beneluxstaaten und der Schweiz einen gemeinsamen Luftraum über Zentraleuropa zu errichten. "Das könnte der Anfang für einen gesamteuropäischen Luftraum, den "Single European Sky" sein", sagte Schnappauf.
Ein einheitlicher europäischer Luftraum mit einem gemeinsamen, grenzüberschreitenden Flugverkehrs-Management erhöhe die Sicherheit im Luftverkehr und sei ein Beitrag für den Klimaschutz, sagte Schnappauf. "Durch einen gemeinsamen Luftraum in Europa werden direktere Flugrouten möglich. Das spart Zeit, Kerosin und Kosten. Die CO2-Emissionen sinken um bis zu zwölf Prozent. Die Fluggesellschaften können so pro Jahr mindestens elf Millionen Tonnen CO2 vermeiden", erklärte Schnappauf.
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BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
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