BDK: Stellenreduzierung bei der Landespolizei - Sparkommissar mit maßvollem politischem Kalkül
(Kiel) - "Wir haben eine klare Entscheidung des Ministers eingefordert - nun ist sie da! Das Pflaster ist ab!", kommentiert der BDK-Landesvorsitzende Stephan Nietz die heute veröffentlichten Absichten von Innenminister Studt zum Thema Stellenstreichung.
Die einzelnen Entscheidungen spiegeln den Versuch wieder, sowohl die politischen Vorgaben der Landesregierung umzusetzen, als auch die fachlichen Anforderungen der Landespolizei nicht aus dem Blick zu verlieren.
Der Plan, die IT-Administration der Landespolizei drastisch zu reduzieren und an einen externen Dienstleister auszulagern, birgt nach Auffassung des BDK Schleswig-Holstein gleichermaßen Risiken und Chancen. Die Landesregierung wird handwerklich stark gefordert sein, ein sicheres und zukunftsfähiges Konzept vorzulegen und den betroffenen Kolleginnen und Kollegen eine akzeptable Perspektive zu geben.
Der BDK-Schleswig-Holstein begrüßt ausdrücklich die angekündigte Verlagerung von Stellen der Wasserschutzpolizei in seit langem prekär ausgestattete Bereiche der Kriminalitätsbekämpfung, darunter herausragende Felder wie Internetkriminalität, Kinderpornografie und die Bekämpfung internationaler Einbrecher- und Räuberbanden.
"Sicherlich ein schmerzhafter Einschnitt für die Wasserschutzpolizei, aber mit Blick auf die drängenden Probleme in anderen Bereichen nachvollziehbar und längst überfällig", lautet die Einschätzung des BDK-Landesvorsitzenden.
Quelle und Kontaktadresse:
Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V. Landesverband Schleswig-Holstein (BDK)
Mühlenweg 166, 24116 Kiel
Telefon: (0431) 1602980, Fax: (0431) 16029089
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