BDL: Existenzgründungen weiter fördern / Ich-AGs geben Impulse für ländlichen Raum
(Berlin) - Das Kabinett macht den zweiten Schritt vor dem ersten. Solange keine neue Existenzgründungsförderung beschlossen ist, kann doch die bisherige Förderung nicht einfach wegfallen, so Rosi Geyer, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) zum Auslaufen der Ich-AGs zum 30. Juni 2006. Bisher gibt es nur vage Ankündigungen eines neuen Fördermodelles von der Bundesregierung. Nichts ist konkret.
Dabei ist gerade in den strukturschwachen Regionen im ländlichen Raum, in denen es kaum Chancen auf eine abhängige Beschäftigung gibt, der Weg in die Selbständigkeit ein vielversprechender Ausweg aus der Arbeitslosigkeit. Mit Hilfe der Ich-AGs können sich Erwerbslose auch dort eine eigene Existenz aufbauen. Neben dem angestrebten Ziel, Menschen in Arbeit zu bringen, profitiert insbesondere die ländliche Region von den neuen Selbstständigen. Zum einen geben die kleinen Unternehmen dem ländlichen Raum wirtschaftliche Impulse. Zum anderen stellt fast ein Fünftel der Ich-AGs weitere Personen ein und schafft damit neue Arbeitsplätze.
Auch wenn der politische Wille da ist, die Ich-AGs durch ein ähnliches oder besseres Fördermodell für die Existenzgründung abzulösen, macht das nur Sinn, wenn bis zum Inkrafttreten die erfolgreichen Ich-AGs weiter gefördert werden, fasst die BDL-Vorsitzende Rosi Geyer zusammen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bund der Deutschen Landjugend im Deutschen Bauernverband e.V., Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Carina Gräschke, Pressereferentin, Presse
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 31904-253, Telefax: (030) 31904-206
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