Pressemitteilung | Bund der Deutschen Landjugend e.V. (BDL)
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BDL will „gesundes Aufwachsen für alle“ / Grundsatzposition und Jugendforum als Anstifter

(Berlin) - „Gesund aufwachsen heißt auch, sich entsprechend ernähren und bewegen zu können. Nichts Neues? Warum gibt es dann noch immer Kinder und Jugendliche in Deutschland, die von einem chancengerechten Leben mit Zugang zu gesunder Ernährung nur träumen können?“, fragt Thomas Böse-Bloching, stellv. Vorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL). Diesen ungleichen Startchancen der Heranwachsenden hat der größte Jugendverband im ländlichen Raum jetzt den Kampf angesagt, wie die jüngst von der BDL-Bundesmitgliederversammlung beschlossene Grundsatzposition „Ernährung und Bewegung – Gesundes Aufwachsen für alle Kinder und Jugendlichen“ zeigt.

Darin wird der Jugendverband auch ganz konkret. So fordert er zum Beispiel die Anpassung der Tagessätze, die für die Ernährung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Arbeitslosengelds II angesetzt sind, an die realen Kosten. „Außerdem kann es nicht sein, dass Kinder tagsüber auf ein warmes Mittagessen verzichten müssen, weil Eltern das Geld dafür nicht aufbringen können“, geht Thomas Böse-Bloching auf eine weitere BDL-Forderung ein und stellt klar: „Zur Finanzierung des Essens für diese Kinder müssen bundesweit Lösungen geschaffen werden – langfristig und nachhaltig.“

Zugleich macht sich der Jugendverband für den bedarfsgerechten Ausbau von Spiel- und Bewegungsräumen unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen stark. „Die künftigen Nutzer und Nutzerinnen sind starke Partner, wenn sie von den Kommunen ins Boot geholt werden“, so der stellv. BDL-Bundesvorsitzende. Lärmschutzbestimmungen dürfen nicht – wie wiederholt geschehen – über das Bedürfnis der Heranwachsenden nach freiem Spiel und Bewegung gestellt werden, heißt es im BDL.

Selbstverständlich sieht sich der Jugendverband auch selbst in der Verantwortung. „Wir verstehen uns vor allem als wichtigen Multiplikator“, erklärt Thomas Böse-Bloching. „Mit unserer breiten Angebotsstruktur erreichen wir viele Kinder und Jugendliche in den ländlichen Räumen und motivieren durch die vielfältigen Sport-, Bildungs- und Freizeitangebote zur konkreten Auseinandersetzung mit diesem Thema“, so der junge Mann.

Das wird der BDL auch auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin tun. Unter dem Motto „Alles, was uns bewegt“ lädt er am Samstag, dem 17. Januar 2009, um 14 Uhr zum Jugendforum in den Saal 7 des Internationalen Congress Centrums (ICC) am Messegelände ein. Dazu haben sich die jungen Leute so sachkundige wie prominente GesprächspartnerInnen heran geholt. Zu ihnen gehören beispielsweise Ursula Heinen, Parlamentarische Staatssekretärin im Ernährungsministerium, Dr. Stefan Etgeton, Fachbereichsleiter im Bundesverband der Verbraucherzentralen, und Prof. Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Ernährungskommission bei der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin.

Mit seiner Diskussion will der größte Jugendverband im ländlichen Raum nicht nur Staub aufwirbeln, sondern andere anstiften, sich mit ihm gemeinsam einzusetzen, um „allen Kindern und Jugendlichen ein chancengerechtes Leben und Zugang zu gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung zu verschaffen.“ Die im November beschlossene Grundsatzposition des BDL zu „Ernährung und Bewegung“ ist unter www.landjugend.de nachzulesen.

Quelle und Kontaktadresse:
Bund der Deutschen Landjugend im Deutschen Bauernverband e.V. (BDL), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Carina Gräschke, Pressereferentin, Presseabteilung Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31904-253, Telefax: (030) 31904-206

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