Pressemitteilung |

BDV tief bestürzt über tragisches Busunglück bei Lyon / Beileid und Mitgefühl für die Betroffenen / Zitat ADAC: "Kein Grund zur Panikmache bei Busreisen"

(Germering) - Die im Bundesverband Deutscher Vertriebsfirmen (BDV) organisierten Unternehmen reagieren tief bestürzt und fassungslos auf die Nachricht von dem dramatischen zweiten schweren Busunfall innerhalb von nur neun Tagen auf der Autobahn bei Lyon, bei welchem nach derzeitigen Informationen am 17. Mai 28 deutsche Urlauber ums Leben kamen.

BDV-Vorstand Rechtsanwalt Mathias Kaiser sprach in dieser Stunde der Trauer den Angehörigen und Betroffenen sein tief empfundenes Beileid aus. Das Mitgefühl gilt der BDV-Unternehmen gilt in erster Linie den Angehörigen sowie den ums Leben gekommenen Reisegästen. Kaiser: "Wir können es kaum fassen, dass der Bustourismus, offenbar abermals durch menschliches Versagen, innerhalb so kurzer Zeit von einem solchen Schicksalsschlag getroffen wird."

Der BDV, dessen Firmen jährlich über 100 000 Omnibusreisen (Shoppingtouren, Verkaufsreisen und Kaffeefahrten) mit 4 bis 5 Millionen Teilnehmern organisieren, appelliert aber auch eindringlich an alle Verantwortlichen und Medien, nun nicht in Panikmache und Verurteilung des Omnibustourismus zu verfallen. So dramatisch und tragisch die zwei Busunglücke mit den vielen Opfern sind, mit dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) und dem ADAC kann man nicht ausdrücklich genug darauf hinweisen, dass der Omnibus als das sicherste Transportmittel gilt, weit vor Bahn, Flugzeug und Pkw.

Sollten erste Meldungen sich bewahrheiten, unterstrich BDV-Vorstand RA Kaiser, dass der Bus von der Münchner Firma Henkel Pro Sana GmbH für eine Werbefahrt nach Spanien angemietet wurde, stellt der BDV klar, dass die Firma kein Verbandsmitglied ist. Keinesfalls aber und hier schließt sich der BDV dem ADAC an, müssen "bei Gewinn- und Kaffeefahrten grundsätzliche schlechtere Sicherheitsvorkehrungen als bei anderen Busreisen" gelten. Auch die Busreisen für Werbefirmen werden unter strengster Beachtung von Sicherheit und Qualität von deutschen konzessionierten Busunternehmen durchgeführt, die der staatlichen Kontrolle unterliegen.

Die Vertriebsunternehmen legen größten Wert auf die im deutschen Omnibusgewerbe gewährleisteten Sicherheitsstandards, die für ihre Shoppingtouren den Reisenden ein "Rundum-sorglos-Paket" bieten und beste Voraussetzung dafür sind, dass Shoppingtouren und Verkaufsreisen Jahr für Jahr bei Millionen Kunden beliebt sind und "Kaffeefahrten Kult für Senioren" wurden.

Der BDV und seine Unternehmen sagen den Betroffenen bestmögliche Hilfe zu.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Deutscher Vertriebsfirmen (BDV) e.V. Obere Bahnhofstr. 41, 82110 Germering Telefon: 089/1296091, Telefax: 089/1291592

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