Pressemitteilung | Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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BDWi fordert: Treuhändlergelder zurückgeben / Arbeitslosenversicherungsbeitrag auf 3,2 Prozent senken

(Berlin) - Die Bundesagentur für Arbeit erzielt in diesem Jahr einen Überschuß in Höhe von 10,5 Mrd. Euro. Dadurch kann der Arbeitslosenversicherungsbeitrag auf mindestens 3,2 Prozent gesenkt werden.

„Die Bundesagentur verwaltet die Beiträge der Versicherten nur treuhändlerlisch. Es ist nicht ihre Aufgabe, dieses Geld am Kapitalmarkt anzulegen. Wenn immer möglich, muß stattdessen die Belastung der Beitragszahler gesenkt werden“, fordert der Präsident des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi), Werner Küsters.

„Die Absenkung der Beiträge ist die beste Arbeitsmarktpolitik. Für Arbeitgeber wird Arbeit preisgünstiger und für Arbeitnehmer bleibt ein höherer Verdienst“, erklärt Küsters.

„Stattdessen fließt bereits jetzt mehr Geld in die aktive Arbeitsmarktpolitik, indem die in der Vergangenheit verschärften Kriterien zur Bewilligung von Maßnahmen wieder aufgeweicht werden. Die Mehreinnahmen sind aber nicht politische Verfügungsmasse, sie stehen alleine den Beitragszahlern zu“, stellt Küsters fest.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) Markus Guhl, Bundesgeschäftsführer Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10

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