BDWi kritisiert ungerechte Reform der Unfallversicherung
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) kritisiert die ungerechte Lastenverteilung bei der Reform der Unfallversicherung. Dienstleistern drohen Beitragssteigerungen von bis zu 200 Prozent.
Kernstück der Unfallversicherungsreform ist der Überaltlastenausgleich. Damit sollen besonders hohe Belastungen einzelner Branchen, zum Beispiel des Bergbaus oder der Bauwirtschaft, auf die gesamte Privatwirtschaft umgelegt werden. Öffentliche Unternehmen und gemeinnützige Unternehmen sollen von der Umlage ausgenommen werden.
Wenn man von der gesamten Privatwirtschaft Solidarität einfordert, denn kann man nicht andere Unternehmen willkürlich davon befreien, kritisiert BDWi-Präsident Werner Küsters. Dabei geht es auch um handfeste Wettbewerbsnachteile, denn u. a. in der Altenpflege und in der Jugendhilfe machen sich privatwirtschaftliche und gemeinnützige Unternehmen intensiv Konkurrenz, stellt Küsters fest.
Der Gesetzesentwurf wird am 10. April 2008 in erster Lesung im Bundestag behandelt.
Die vollständige BDWi-Stellungnahme zur Unfallversicherungsreform finden Sie auf www.bdwi-online.de.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Matthias Bannas, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10
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