Behinderte Jugendliche beim Ausbildungspakt berücksichtigen
(Berlin) - SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt: Die Initiative der Bundesregierung für einen Ausbildungspakt mit der Wirtschaft ist begrüßenswert. Wir appellieren nun an Bundesregierung und Wirtschaft, sich dafür einzusetzen, dass junge Behinderte beim Ausbildungspakt berücksichtigt werden.
Wir haben Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement in einem Schreiben auf die besonders schwierige Ausbildungssituation behinderter junger Menschen hingewiesen und haben ihn gebeten, sich für ihre Ausbildungschancen stark zu machen.
Junge Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen trifft der immer härter werdende Verdrängungswettbewerb um Ausbildungs- und Arbeitsplätze besonders. Nur wenige behinderte Jugendliche erhalten überhaupt einen betrieblichen Ausbildungsplatz. Das ist nicht hinnehmbar. Es ist daher dringend erforderlich, mehr betriebliche Ausbildungsplätze für Behinderte zu schaffen.
Wir erkennen ausdrücklich an, dass die Bundesregierung mit dem Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen bereits Schritte eingeleitet hat, die Integration in den Arbeitsmarkt zu verbessern.
Das Gesetz muss sich nun aber auch in mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätzen niederschlagen.
Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband, Geschäftsstelle Berlin (SoVD)
Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
Telefon: 030/726222-0, Telefax: 030/726222-311
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