Pressemitteilung | Verband der Privaten Bausparkassen e.V.
Anzeige

Beim Bausparen Baden-Württemberger und Bayern weiter an der Spitze / Nordrhein-Westfalen abgeschlagen

Bei den privaten Bausparkassen sind 2006 fast 2,1 Mio. Verträge über eine Bausparsumme von 61,1 Mrd. Euro abgeschlossen worden. Damit beträgt der Bestand an Bausparverträgen bei den 15 privaten Instituten 20,5 Mio. und die Bausparsumme dieser Verträge 489,8 Mrd. Euro. Im statistischen Durchschnitt entfällt damit auf jeden vierten Bundesbürger ein Bausparvertrag einer privaten Bausparkasse. Die sogenannte Bauspardichte, also die Bausparsumme je Einwohner, belief sich 2006 im Bundesdurchschnitt auf 5.854 Euro: Gegenüber 2005 hat sie sich um 45 Euro erhöht. Diese Angaben machte heute (24. Juli 2007) der Verband der Privaten Bausparkassen.

Eine regionale Aufschlüsselung dieser Kennziffer mache deutlich, dass die traditionellen Bausparländer auch weiterhin unverändert an der Spitze ständen. Die höchste Bausparsumme je Einwohner verzeichnete das Land Baden-Württemberg mit 7.764 Euro (+ 56 Euro), gefolgt von Bayern mit 7.270 Euro (+ 49 Euro), Rheinland-Pfalz mit 6.920 Euro (+ 55 Euro), Saarland mit 6.717 Euro (+ 36 Euro), Hessen mit 6.368 Euro (+ 95 Euro), Niedersachsen mit 5.804 Euro (- 32 Euro) und Schleswig-Holstein mit 5.709 Euro (+ 67 Euro).

Nach Angaben des Verbandes liegen dieselben sieben Länder mit deutlichem Abstand zu den übrigen Bundesländern an der Spitze der Wohneigentumsbildung, die auch die größten Bauspardichten aufwiesen: das Saarland mit einer Eigentumsquote von 56,9 Prozent, Rheinland-Pfalz mit 55,7 Prozent, Niedersachsen mit 51,0 Prozent, Schleswig-Holstein mit 49,4 Prozent, Baden-Württemberg mit 49,3 Prozent, Bayern mit 48,9 Prozent und Hessen mit 44,7 Prozent. Sowohl bei den Eigentumsquoten wie bei der Bauspartätigkeit zierten die Stadtstaaten Hamburg mit 21,9 Prozent bzw. 3.210 Euro (+ 28 Euro) und Berlin mit 12,7 Prozent bzw. 3.056 Euro (+ 23 Euro) das Ende der Rangliste.
Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen: „Bemerkenswert ist, dass die Länder, in denen sich das Bausparen eines hohen Zuspruchs erfreut, auch die stärkste Wohneigentumsbildung aufweisen. Die beiden Bundesländer mit den niedrigsten Bauspardichten liegen dagegen am Ende der Eigentumsquoten-Skala. Hier gibt es offensichtlich eine ganz enge Verbindung zwischen dem Vorsparen über das Bausparen und der Bildung von Wohneigentum.“

Die neuen Bundesländer rangierten in der zweiten Hälfte der Tabelle, da sie sowohl beim Bausparen als auch bei der Eigentumsbildung noch einen Nachholbedarf aufwiesen. Bemerkenswert sei aber, dass Nordrhein-Westfalen mit einer Bauspardichte von 4.742 Euro (+ 55 Euro) nur an 13. Stelle – vor den Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin – rangiere. 1998 habe Nordrhein-Westfalen in dieser Rangliste noch an 9. Stelle gelegen. An der Spitze der ostdeutschen Bundesländer stehe Brandenburg mit einer Bauspardichte von 5.568 Euro (+ 88 Euro) und dem 8. Platz in der Gesamtrangliste vor Thüringen mit 5.422 Euro (+ 50 Euro).

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Privaten Bausparkassen e.V. Pressestelle Klingelhöferstr. 4, 10785 Berlin Telefon: (030) 590091-500, Telefax: (030) 590091-501

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige