Pressemitteilung | Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)
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Belebung der Industriegeschäfte durch starke Auslandsorders / Stellenabbau setzt sich unterdessen fort

(Frankfurt am Main) - Der Auftragseingang in der deutschen Industrie legte so stark zu, wie seit vier Monaten nicht mehr; insbesondere die Auslandsorders sorgten für ein Hoch. Folge: Der BME/NTC Research Einkaufsmanager-Index* (EMI), Ausgabe Februar 2005, lag auf Grund von Produktionsausweitungen im Berichtsmonat Januar bei 52.4, nach 51.7 im Vormonat. Werte über der 50.0-Punkt-Marke signalisieren Wachstum, Werte unter 50 konjunkturelle Schwäche.

Die gute Nachfrage aus EU-Ländern nach deutschen Industriegütern und auch das Neugeschäft mit US-Firmen wurden im Januar kaum durch den starken Euro beeinträchtigt. Die Wachstumsbelebung konnte indes den Abbau der Beschäftigten nicht aufhalten: Der entsprechende Index rutschte auf den tiefsten Stand seit 14. Monaten (47.1). Als Begründung nannten die Unternehmen den starken Anstieg der Rohstoffpreise, der zu Kosteneinspar- und Rationalisierungsmaßnahmen geführt habe.

Der Einkaufspreise verteuerten sich zum 16. Mal in Folge (70.9). Zugelegt haben vor allem Energie, Stahl, Chemikalien und Transportleistungen. Im Gegenzug erhöhten sich die Verkaufspreise zum 10. Mal in Folge (53.6). Auf Grund von Kapazitätsengpässen auf Lieferantenseite verlängerten sich die Lieferzeiten.

* Aus vertraglichen Gründen ist zum Jahresende 2004 der Namensteil „Reuters“ im Einkaufsmanager-Index entfallen. Der Titel bis auf Weiteres: „BME/NTC Research Einkaufsmanager-Index“ (EMI). Die Partnerschaft NTC und Reuters bleibt bestehen.

Der BME/NTC Research Einkaufsmanager-Index (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt. Er wird von der britischen Mediengruppe NTC Research, Henley-on-Thames, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern aus der Verarbeitenden Industrie in Deutschland, die nach Branche, Größe und Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt wurden. Der EMI orientiert sich am Vorbild des renommierten US-Purchasing Manager´s Index (PMI).

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) Bolongarostr. 82, 65929 Frankfurt Telefon: 069/30838-100, Telefax: 069/30838-199

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