Bentele zum Weltkrebstag 2026: „Krebs überlebt – und dann?“
(Berlin) - Zum 26. Weltkrebstag am 4. Februar betont der Sozialverband VdK die enormen Fortschritte in der Krebsbehandlung. Zugleich mahnt der Verband, die langfristigen Folgen der Erkrankung und Therapie im Blick zu behalten – insbesondere bei der laufenden Überarbeitung der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV). VdK-Präsidentin Verena Bentele:
„Dank innovativer Therapien, etwa bei Brust-, Prostata- und Lungenkrebs, überleben heute immer mehr Menschen ihre Erkrankung. Diese medizinischen Erfolge sind ein Meilenstein und geben Millionen Betroffenen Hoffnung auf ein längeres und besseres Leben. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Krankheit oft lebenslange Spuren hinterlässt.
Trotz steigender Heilungsraten führen viele Behandlungen zu dauerhaften Beeinträchtigungen. Viele Betroffene leiden unter Fatigue, Lymphödemen oder Polyneuropathien und haben psychische wie körperliche Einschränkungen. Gerade deshalb muss die Bundesregierung sicherstellen, dass die anstehende Reform der Versorgungsmedizin-Verordnung Inklusion stärkt und die Lebensrealität Betroffener nicht aus dem Blick verliert. Denn wer Krebs überstanden hat, braucht weiterhin Unterstützung, um gleichberechtigt am Leben teilhaben zu können.
Früherkennung kann Leben retten. Es ist deshalb besonders wichtig, bestehende Vorsorge- und Früherkennungsangebote konsequent zu nutzen. Leider nehmen immer noch zu viele Menschen diese Untersuchungen nicht wahr. Besonders sozial benachteiligte Gruppen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen stehen vor höheren Hürden beim Zugang zu Vorsorge und Behandlung. Der VdK fordert, dass Präventions- und Früherkennungsprogramme barrierefrei, niedrigschwellig und sozial gerecht ausgestaltet werden.“
Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband VdK Deutschland e. V., Julia Frediani, stellv. Leiter(in) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Linienstr. 131, 10115 Berlin, Telefon: 030 92105800
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