Berliner Steuergespräch: Neue Perspektiven für Personengesellschaften
(Berlin) - Das 18. Berliner Steuergespräch am 13. Februar 2006 widmete sich ganz den Personengesellschaften im künftigen Unternehmensteuerrecht. Die Ankündigung der Koalitionsparteien, zum 1. Januar 2008 das Unternehmensteuerrecht umfassend zu reformieren, wird vor allem für Personengesellschaften weit reichende Auswirkungen haben. Zurzeit existieren drei Reformmodelle, die eine Integration der Personengesellschaften in Hinblick auf eine rechtsformneutrale Steuerreform zum Ziel haben. Die Stiftung Marktwirtschaft spricht sich für eine allgemeine Unternehmensteuer aus, die Personen- und Kapitalgesellschaften gleichstellt. Ein zweites Modell sieht die Wahlmöglichkeit des Personengesellschafters hinsichtlich einer niedrigeren Besteuerung sog. einbehaltener Gewinne vor, während ein drittes Reformkonzept vorsieht, Personengesellschaften zur Körperschaftsteuer optieren zu lassen.
Dr. Klaus Stein, Hauptabteilungsleiter Steuern der Dr. August Oetker KG, stellte einführend die Besonderheiten der verschiedenen Modelle vor, bevor Notar Prof. Dr. Hans-Joachim Priester auf die gesellschaftsrechtlichen Aspekte einging. In der anschließenden Podiumsdiskussion erörterten Prof. Dr. Johanna Hey, MinDirig Gert Müller-Gatermann (BMF) und Jürgen Sievert (KPMG) die Vor- und Nachteile der Modelle. Für den DStV nahmen der Leiter der Steuerabteilung Norman Peters und die Referentin Katja Wieck an der Veranstaltung teil.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Steuerberaterverband e.V. (DStV)
Annette Theobald, Presseabteilung
Littenstr. 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 278762, Telefax: (030) 27876799
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