Pressemitteilung | IG Metall - Industriegewerkschaft Metall
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Berthold Huber: „Das beste Mittel gegen gesellschaftliche Spaltung sind gerechtere Einkommen und gerechter Zugang zu Bildung“

(Frankfurt am Main) - Die IG Metall sieht in gerechteren Einkommen und besseren Bildungschancen geeignete Schlüssel zur Bekämpfung von Armut in der Gesellschaft. „Das beste Mittel gegen gesellschaftliche Spaltung in arm und reich sind gerechtere Einkommen und der gerechte Zugang zu Bildung“, sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Dienstag (20. Mai 2008) in Frankfurt. Der Armuts- und Reichtumsbericht stelle zu Recht fest, dass der steigende Anteil von Niedriglöhnen eine wesentliche Ursache von Armut sei. Die wichtigste kurzfristige Konsequenz müsse deshalb die Einführung von Mindestlöhnen nach Entsendegesetz und Mindestarbeitsbedingungengesetz sein. „Damit wird Hunderttausenden sofort geholfen, und zwar ohne zusätzliche staatliche Mittel“, betonte Huber.

Der Bericht bestätige zudem, dass die Zugänge für Kinder aus sozial schwächeren Familien zu Bildung verbessert werden müßten. Eine gute Ausbildung koste ohne Zweifel Geld und erfordere mehr öffentliche Investitionen in Kindergärten, Schulen und Hochschulen. „Die IG Metall fordert eine gute Ausbildung für alle. Der Armuts- und Reichtumsbericht taugt nicht für eine Steuersenkungsdebatte, sondern sollte dazu genutzt werden, die tatsächlichen Aufgaben anzugehen“, forderte Huber.

Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Metall Vorstand (IG Metall) Georgios Arwanitidis, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt am Main Telefon: (069) 6693-0, Telefax: (069) 6693-2843

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