Beruf "Landwirt" genießt hohes Ansehen / Gesellschaftliche und politische Bedeutung der Bauern gestiegen
(München) - Ich bin überzeugt, dass die gesellschaftliche und politische Aufwertung, die die Bauernfamilien mittlerweile erfahren, etwas mit der Suche und Umorientierung der Werte zu tun hat, sagt der Präsident des Deutschen und des Bayerischen Bauernverbandes Gerd Sonnleitner. Noch mehr färbten das veränderte Problembewusstsein, auch in Zusammenhang mit dem Klimawandel, und die Frage der Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln und Energie positiv auf die Land- und Forstwirtschaft ab. Die Bevölkerung empfindet den Landwirt hinter Arzt und Lehrer als den drittwichtigsten Beruf.
Lange Jahre habe sich die Gesellschaft daran gewöhnt, dass die wichtigsten Güter des täglichen Bedarfs in beliebiger Menge und speziell bei Nahrungsmitteln mit sinkenden Preisen zur Verfügung stehen. Die Erkenntnis, dass dies vorbei sei und dass auf Importe allein kein fester Verlass sei, wirkte auf manche Zeitgenossen wie ein Schock. Wann je zuvor haben wir erlebt, dass die Ernährungsindustrie weitere Preisanhebungen für notwendig hält und bei der Land- und Forstwirtschaft für eine Steigerung der Agrarproduktion wirbt, sagte Sonnleitner.
Aber nicht nur Nahrungsmittel produziere die Landwirtschaft. Sie erbringt zudem auch Leistungen, die nicht in die volkswirtschaftlichen Berechnungen eingingen. Die Land- und Forstwirtschaft leiste einen hohen Beitrag zur Lebensqualität und zur Attraktivität ländlicher Räume, indem sie die Kulturlandschaft pflegt und die natürlichen Lebensgrundlagen sichert.
Der Beruf des Landwirts gelte als fortschrittlich und werde in nennenswertem Maße mit Landschaftspflege in Verbindung gebracht. Dies geht aus einer Studie des renommierten Meinungsforschungsinstituts emnid im Frühjahr 2007 hervor.
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