BFW Immobilien Kongress 2010 mit Besucherrekord / Politik sichert Branche Unterstützung bei Klimaschutz-Herausforderung zu
(Berlin) - Mit rund 600 angemeldeten Gästen an zwei Veranstaltungstagen hat der BFW Immobilien Kongress zu seinem fünften Jubiläum einen neuen Besucherrekord erzielt. Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren am 6. und 7. Mai beim Branchentalk in Berlin über Themen, die die Immobilienwirtschaft 2010 besonders bewegen: Von der Immobilienfinanzierung über Klimaschutz und Wohnen im Alter bis hin zur Entwicklung des Gewerbeimmobiliensektors und der Immobilienverwaltung. Mit Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sowie Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, waren wie auch in den Vorjahren wieder hochkarätige Gastredner vertreten.
"Die Immobilienbranche gehört zu den größten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Sie ist eine der tragenden Säulen der Wirtschaftskraft unseres Landes", hob der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Otto, bei seinem Grußwort hervor. 3,8 Millionen Menschen bzw. zehn Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland fänden direkt oder indirekt ihre Arbeit in der Immobilienbranche. In der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise sei die Branche ein stabilisierender Faktor.
Sowohl der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium als auch Jan Mücke, Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium, sicherten der Branche Unterstützung bei der Verankerung des Klimaschutzes im Mietrecht zu: "Eine wichtige Voraussetzung für die Durchführung von Energiesparmaßnahmen im Wohnungsbestand ist ein Mietrecht, das richtige Anreize für Investitionen setzt. Wir wollen die energetische Sanierung - unter Beibehaltung der Entscheidungsfreiheit des Vermieters - erleichtern. Dabei werden wir die sozialen Balance des Mietrechtes nicht aus den Augen verlieren", erklärte Mücke.
Neben der Klimaschutzpolitik nannten beide Staatssekretäre die altersgerechte Anpassung des Wohnungsbestandes, die Vereinfachung der Eigenheimrente als wichtige Säule der Altersvorsorge sowie die Stadtentwicklung als wichtige Themen. Mücke kündigte zudem an, dass in den kommenden Monaten Vorschläge erarbeitet werden sollen, wie die Transferleistungen für das Wohnen zur Sicherung von attraktivem Wohnraum für einkommensschwächere Haushalte besser aufeinander abgestimmt werden können.
Der BFW Immobilien Kongress wird gemeinsam vom BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und vom BFW Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter veranstaltet. Weitere Informationen zum Kongress sind im Internet abrufbar unter: www.bfw-immobilien-kongress.de.
TV-Footage-Material zum Kongress steht ab voraussichtlich Freitag Nachmittag (7. Mai 2010) auf der Internetseite des BFW www.bfw-bund.de im Pressecenter/Audio-Video-Download für Journalisten zur Verfügung.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW)
Miriam Herke, Pressesprecherin
Kurfürstendamm 57, 10707 Berlin
Telefon: (030) 32781-0, Telefax: (030) 32781-299
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